Historie
Die erste Pilotin Bayerns: Flugpionierin Christl-Marie Schultes
Zu den bekanntesten deutschen Pilotinnen zählte Christl-Marie Schultes, die als erste Fliegerin Bayerns galt. Trotz familiärer Widerstände erwarb sie 1928 heimlich ihre Fluglizenz und wurde bald für ihre waghalsigen Kunstflüge bekannt. Ihre Karriere wurde durch einen Flugunfall 1931, bei dem sie ihr Bein verlor, jedoch nicht beendet. Sie engagierte sich weiterhin für die Fliegerei, gründete eine eigene Zeitschrift und setzte sich für die Anerkennung von Pilotinnen ein. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte sie, half während des Zweiten Weltkriegs Flüchtlingen und Kindern, wurde jedoch verhaftet und ins KZ Ravensbrück deportiert. Nach Kriegsende kämpfte sie vergeblich um Wiedergutmachung und Anerkennung. Trotz ihres bedeutenden Lebenswerks geriet sie in Vergessenheit und starb 1976 verarmt.
Und EMUZ fliegt und fliegt und … | Michael von Beckerath
Gründungspräsidentin der VDP. Mutz und ihre EMUZ prägten in den 1960er und frühen 1970er Jahren die deutsche Fliegerwelt, insbesondere bei Wettbewerben und Flugtagen. Nach dem Verkauf der Maschine wechselte diese mehrfach den Besitzer und Einsatzort – vom Markgräfler Luftsportverein in Müllheim über verschiedene Modernisierungen und einen Umzug nach Südafrika, wo sie heute noch als ZS-NEA aktiv ist. Die Erzählung würdigt sowohl Mutz Trense als auch das langlebige Flugzeug, das über Jahrzehnte hinweg vielen Piloten Freude bereitete und ein nahezu unfallfreies Fliegerleben führte.
Himmelsstürmerinnen – Deutsche Fliegerinnen
Die ZDF-Dokumentation „Himmelsstürmerinnen – Deutsche Fliegerinnen“ porträtiert vier außergewöhnliche Pilotinnen der deutschen Luftfahrtgeschichte: Elly Beinhorn, Hanna Reitsch, Beate Uhse und Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg. Die Frauen erlangten durch spektakuläre Leistungen internationale Bekanntheit, etwa durch Weltumrundungen, Weltrekorde im Segelflug sowie technische Innovationen im Flugzeugbau.









